Damals & Heute

Markee-Online Logo

Zahl der Krippenkinder steigt weiter

Quelle: Märkische Allgemeine, Verfasser: JENS WEGENER

MARKEE. Die Kita "Kunterbunt" in Markee ist jetzt für die Betreuung von Krippenkindern besser gerüstet. Toiletten und Waschbecken wurden verändert.

Für Jennyfer, Nicklas und Luna (alle vier Jahre alt) ist das Händewaschen jetzt kein Problem mehr. Im Sanitärbereich der oberen Etage der Markeer Kita "Kunterbunt" gibt es zwei tiefer gelegte Waschbecken. Statt 80 hängen sie nur noch 65 Zentimeter über dem Boden. Gleich daneben sind auch die Toiletten so verändert worden, dass sie die Krippenkinder mühelos benutzen können. "An zwei Tagen hat die Wachower Firma Mattausch hier alles umgebaut", freut sich Kita-Leiterin Heike Riegel. Rund 4000 Euro musste die Stadt Nauen als Eigentümer des Gebäudes investieren.

Ortsdurchfahrt bleibt Ärgernis

Quelle: Märkische Allgemeine, Verfasser: AK

MARKEE. Markees Ortsdurchfahrt wird offenbar auch in absehbarer Zeit ein Ärgernis bleiben. Eine kurzfristige Lösung für die Anwohner, die sich seit Jahren über Lärm und Erschütterungen - verursacht durch Lkws - beklagen, zeichnet sich nicht ab. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Zusammenkunft von Vertretern des Landkreises, des Landesbetriebs Straßenwesen, Polizei und der Stadt Nauen.

Wie berichtet, fordern die Anwohner ein Durchfahrtsverbot, zumindest aber ein Nachtfahrverbot für die Brummis, unter denen vor allem Autotransporter und Müllfahrzeuge sind. Doch so einfach ließen sich die durchfahrenden Laster nicht aus dem Ort verbannen, hieß es gestern vom Landkreis. Dessen Sprecher Erik Nagel nannte dafür mehrere Gründe. Zum einen müssten im Zuge einer Sperrung anschließend unzählige Ausnahmegenehmigungen erteilt werden - etwa für Lkws, die ein Ziel in Markee ansteuern, aber auch für Busse. Zum anderen müsste man eine rechtliche Anhörung mit der Gemeinde Wustermark durchführen. Denn die vor allem in der Kritik stehenden Autotransporter hätten beispielsweise bei einer vollständigen Sperrung der Ortsdurchfahrt ausschließlich den Weg über Wernitz zu nehmen. Dann würde sich dort aber das Verkehrsaufkommen deutlich erhöhen. Wie Nagel sagt, wolle der Landkreis auf jeden Fall dafür sorgen, dass an der B 5 Umleitungsempfehlungen für Lkws installiert werden, damit etwa die aus Richtung Norden kommenden Lkws auch erst in Wernitz die Bundesstraße verlassen und Markee rechts liegen lassen.

Weiterhin Forderung nach Durchfahrtsverbot für Lkws

Quelle: Märkische Allgemeine, Verfasser: ANDREAS KAATZ

MARKEE. Rund 30 Einwohner zählt jetzt die Interessengemeinschaft, die gegen den permanenten Lkw-Verkehr durch ihren Ort mobil macht. Denn die Anlieger der Landesstraße sind mittlerweile mehr als genervt, sorgen doch die Laster bei ihrer Fahrt übers desolate Natursteinpflaster der Landesstraße 86 für Erschütterungen und erheblichen Lärm, der oft schon in den frühen Morgenstunden einsetzt (MAZ berichtete). Autotransporter und Müllfahrzeuge wechseln sich ab.

Erst in dieser Woche hatte Jürgen Piel morgens um 6 Uhr beim Frühstück acht Container-Lkws, die hintereinander fuhren und offenbar auf dem Weg zur Deponie waren, gezählt. Er wohnt direkt an einer von vier 90-Grad-Kurven im Zuge der Ortsdurchfahrt und musste schon mehrfach mit ansehen, dass es zu gefährlichen Situationen kam, weil die Lkws beim Durchfahren der engen Kurve vor seiner Haustür die Gegenfahrbahn mitnutzen mussten.

Quelle: Märkische Allgemeine, Verfasser: UNBEKANNT

MARKEE. 35 Besucher, unter anderem aus Falkensee, Brieselang und Berlin, ließen es sich am Sonntag auf Gut Neuhof in Markee schmecken. Die "Fazenda da Esperanca" hatte ihrer Tradition folgend zum Brunch eingeladen, um ihre selbst produzierten Waren wie Marmelade, Wurst und Fleisch zu verkaufen, aber auch um bei den Hofführungen über das seit Jahren laufende Projekt mit den dort lebenden drogen- und alkoholabhängigen Menschen aus vielen Teilen Deutschlands und der Welt zu informieren. Am Nachmittag wurde gemeinsam mit Gästen die Sonntagsmesse gefeiert.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Quelle: Märkische Allgemeine, Verfasser: ROLAND BORCHERT

MARKEE. Also langsam verstehe ich die Welt nicht mehr. Unsere Kita "Kunterbunt" in Markee ist ein eingetragener Verein und damit eigenständiger Träger, seit einigen Jahren. Das Gebäude ist mit der Eingemeindung in den Bestand der Stadt Nauen übergegangen. Unsere Kita war schon immer ausgebucht. Jetzt trifft die Stadt die Entscheidung, dass alle Schulkinder aus Markee nicht mehr in den Hort Markee dürfen, sondern in die Ganztagesschule "Käthe-Kollwitz" in Nauen müssen. Damit fielen etwa 30 Kinder weg.

Der Vereinsvorstand und das Personal machten sich Gedanken, wie die plötzlich in Not geratenen Arbeitsplätze der Erzieher erhalten werden können. Da der Vereinsvorstand und das Personal eine sehr gute und engagierte Arbeit leisten, ist die Nachfrage nach Kitaplätzen in Markee schon mehrere Jahre höher, als Plätze zur Verfügung stehen. Also wurde den Elternwünschen entsprochen und mehr Kindergartenkinder aufgenommen, so dass sehr schnell die Kapazität von 62 Kindern wieder erreicht wurde.

Für Sanitärumbauten erhält die Kita Geld. Ihr wird aber vorgeworfen, einfach Tatsachen geschaffen zu haben

Quelle: Märkische Allgemeine, Verfasser: ANDREAS KAATZ

NAUEN. "Das Verhältnis zwischen Kita und Stadt war mal richtig gut. Davon ist aber nicht mehr viel übrig", resümierte Thomas Lück (Linke) am Montag im Sozialausschuss. "Es ist schade, wenn man sieht, wie viel Porzellan zerschlagen worden ist."

Es geht um die Kita "Kunterbunt" in Markee, für die der Ausschuss zähneknirschend, aber letztlich einstimmig eine Summe von 4000 Euro für Umbaumaßnahmen bewilligte. Die Einrichtung in freier Trägerschaft verfügt über 62 Betreuungsplätze, davon entfallen die meisten auf Kinder im Kindergartenalter. Deren Anzahl blieb mit etwa 35 über die Jahre relativ konstant. Doch während früher die Hortkinder die zweite Schwerpunktgruppe bildeten, sind es jetzt die Krippenkinder bis drei Jahre. Deren Zahl wuchs von anfangs sechs auf nun 20.