Damals & Heute

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Als der Askanische Markgraf Albrecht der Bär Siedler ins Havelland rief, ließen sich diese vorzugsweise an den alten Handelswegen nieder. Die Dörfer Markee und Markau entstanden an der Kreuzung solcher Handelsrouten, die von Westen kommend, über Potsdam sich verzweigten, oder direkt weiter nach Osten führten, in einer damals recht sumpfigen Gegend.

Das Wappen wurde am 16.04.1928 vom preußischen Staatsministerium genehmigt und zählt somit zu den ältesten Wappen der brandenburgischer Landgemeinden. Als Anregung für die Gestaltung des Ortswappens dienten für die obere, weiße Hälfte, die bis 1957 am Südrand von Markau stehenden Linden. Der untere blaue Wappenteil zeigt eine im grünen Gras aufrechtstehende Garbe Weizen, die als Symbol der Fruchtbarkeit der Feldmark gelten sollte.

Der Haupterwerb der Einwohner lag über die Jahrhunderte in der landwirtschaftlichen Nutzung.

Als Pionier der Agrarindustrie in Deutschland ist Dr. h.c. Arthur Schurig anzusehen.

Mit landwirtschaftlicher Müllverwertung leitete er seit 1913 einen Meliorationsversuch in Röthehof. Er düngte mit sortiertem Berliner Müll die Felder und steigerte damit die Erträge. Ab 1917 pachtete er die Rittergüter Markee, Markau und noch einige Ländereien in der Domäne Hertefeld, Schwanebeck und Bergerdamm, um dort den Versuch weiterzuführen.

Landwirtschaftliche Zweckbauten charakterisieren Markee genauso wie die beiden Kirchen mit ihrem hohen historischen Wert.

Interessante landwirtschaftliche Ensembles stellten der Gutshof in Markee mit seinem Herrenhaus, der Brennerei, Ställen und Scheunen und die ehemalige Bredow'sche Villa mit  Park in Markau dar.

Der Ort verfügt über einen großzügigen Baumbestand und eine kurvenreiche Durchfahrt.

Quelle: Westfalen-Blatt

Wie in alten Fontane-Zeiten: die romantische Dorfstraße. Aber jetzt bricht für Markee und seine Menschen eine neue Zeit an.

[Auszug]

Es gibt in diesen bewegten Monaten viele "Markees" zwischen Mecklenburg und Thüringen. Das Markee aber, von dem hier die Rede ist, grenzt mit seiner Gemarkung an die südwestlichen Ausläufer der alten Kreisstadt Nauen. Unweit von hier verläuft die Autobahn Berliner Ring aus Richtung Potsdam, vorüber an Nauen in Richtung Rostock, gen Osten Richtung Stettin und Frankfurt/Oder. Doch die Zeit scheint stehen geblieben in Markee. Oder sie kommt nur unglaublich langsam voran.

Vier Millionen Blumenkohlköpfe - Ein Musterbetrieb im havelländischen Luch

Quelle: Berliner Morgenpost

Auf den Höfen der Berliner Häuser stehen über 200.000 Müllkästen. Wenn Asche, Kehricht, Papier, alte Flaschen und Konservenbüchsen darin keinen Raum mehr haben, dann stellt sich rechtzeitig die städtische Müllabfuhr ein. Ein Bild, das wir alle schon oft beobachtet haben: die beiden Männer, die in ihren braun bestäubten Arbeitskitteln einen leeren Müllkasten bringen und den vollen forttragen. Was wir dabei bewundern, ist, mit welcher Leichtigkeit sie den vollen Kasten handhaben. Das liegt daran, dass einer sich auf die Schultern des anderen stützt und so jeder eine geringere Last zu tragen hat.