Die erste Urkunde über Berlin ist in Markee geschrieben worden!

Im Mittelalter ließen die beiden askanischen Brüder, die Markgrafen Johann I. und Otto III., die Doppelstadt Berlin-Cölln anlegen. Die Gründungsurkunden sind nicht mehr existent. Die älteste noch erhaltene Urkunde, in der Berlin zum ersten Mal erwähnt wurde, stellte man in Markee aus.

Hierin verzichteten die Markgrafen am 26.01.1244 auf ihr Recht, den Nachlass verstorbener Geistlicher für sich zu beanspruchen. Die Ausstellung der Urkunde in einem Dorf ist für die damalige Zeit nicht unüblich, da die Machthaber ihre Landesführung als Reiseherrschaft ausübten, d. h. es gab keinen lokal fixierten Herrschersitz.