Markee

Vorgeschichtliche Zeit: Ein altertümlicher Fund wurde 1836 gemacht. Der Fund bestand aus Silberbarren, von denen leider ein Großteil verkauft und nur 1/2 Stange zurückbehalten wurden. Dieser Fund gibt Kunde von dem Verkehr des Orients aus den Zeiten der großen arabischen Weltherrschaft im 9. und 10. Jh.

Geschichtliche Zeit: Die erste Erwähnung findet Markee bereits in einer Urkunde vom Jahre 1197, durch welche der Markgraf Otto II. dem Domkapitel zu Brandenburg die Zehnten aus "Markhede" schenkt (siehe Abb. Urkunde). In Markee waren sogar einmal adlige Familien, wie v. Knoblauch (seit 1440), v. Bredow (seit 1450), von Wilmersdorf (nach 1636), begütert. Das Dorf gehörte dem Hauptmann von Bredow zu Zeestow und einem Herrn von Wilmersdorf.

Markau

Markau das ursprünglich nicht Ortsteil sondern separater Ort war, wurde noch vorher in der Urkunde von 1197 erwähnt.
Beim Entstehungsjahr des Dorfes Markau gibt es allerdings ein Kuriosum. Die frühere Ortschronistin und Frau des Pfarrers, Dorothee Dürr schilderte folgendes - der Schreiber, der die Gründungsurkunde von Markowe im Jahr 1192 im 14. Jahrhundert für die Nachwelt abschrieb, verwechselte die Zahl 1192 mit 1195. Dies ergab eine historische Untersuchung. Quasi könnte Markee, nach der Zusammenlegung der beiden Dörfer gleich dreimal Geburtstag feiern.

Namensveränderungen im Laufe der Jahrhunderte

Markee: Marckee, Marke, Markede, Markhede, Marchede, Margede, Marcheid = (Feld-) Mark-Heide

Markau: Markowe, Markow, Markouwe, Marcow, Marchow, Merckow, Mercchow = (Feld-) Mark-Aue